Hostelgutscheine für Flüchtlinge: wer ist im Falle von Betrüge zuständig?

Am Freitag Abend (21. August) wurden zwei ehrenamtliche Mitarbeiter von „Moabit Hilft“ zu eine syrische Flüchtlingfamilie gerufen. Der Vater einer 6-Köpfige Familie wurde von einem Betrüger bedroht. Er hatte der Familie versichert, eine Unterkunft im Tausch gegen die Hostelgutscheine, für die er ihnen 5€/Gutschein gegeben hatte, zu geben.

Erst hatte er die Familie in eine Wohnung gebracht, ist aber  nach einer Nacht zurückgekommen, und verlangte mehr Geld, ansonsten würde er die Familie rausschmeißen. Insgesamt hatte der Mann eine hohe Summe aus der Familie erpresst. Da er niemand in Berlin kannte, hat sich der Vater bei eine ehrenamtlichen Mitarbeiter von „Moabit Hilft“ gemeldet. Da er und seine Familie bedroht wurden, hatten zwei ehrenamtliche Mitarbeiter von  „Moabit Hilft“ entschieden, direkt zur Polizei zu gehen, um eine Anzeige zu erstatten.

 

Erst hat der Beamte gesagt, er wäre für den Bezirk nicht zuständig. Nach weiteren Anfragen, hat er sich bereit erklärt, den Fall geschildert zu bekommen. Als er über die Gutscheine gehört hatte, hat er mitgeteilt, dass die Berliner Polizei noch nicht in Kenntniss gesetzt wurde. Außerdem war er der Meinung, dass der Fall nicht strafbar wäre, da die Familie diesem Mann freiwillig gefolgt ist.

 

Da die Familie freiwillig die Gutscheine weggegeben hatte, meinte er, dass die Polizei nichts tun kann. Trotz wiederholter Anfrangen die ehrenamtliche Mitarbeitern, wollte den Beamte ebenso die Beschwerde nicht registrieren, und eine schriftliche Zusammenfassung der Beschwerde war auch unmöglich.

 

Wir fragen uns,wenn nicht die Polizei für solche Betrügische Fälle zuständig ist, wer ist dann dafür da, hilflose Flüchtlinge, von solchen kriminelle Banden zu schützen.
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3 thoughts on “Hostelgutscheine für Flüchtlinge: wer ist im Falle von Betrüge zuständig?

  1. Das ist sehr erschreckend, vor allem die Reaktion des Polizisten. Es gibt die Möglichkeit Strafanzeigen auch online zu stellen, würde ich in so einem Fall tun. Du bekommst auch eine Bearbeitungsnr. und kannst so immer nachhaken, was aus der Anzeige geworden ist. Außerdem würde ich direkt das LaGeSo anschreiben (per Brief/Einschreiben), die Gutscheine sind doch personalisiert, so kann dann später auch nachvollzogen werden, wer da abzockt.

    Hier geht's zur Internetwache: https://www.internetwache-polizei-berlin.de/

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